Vorbemerkung
Probleme mit der Zahnung sind häufig. Das „Durchbeissen“ beginnt mit der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahres. Etwa in dieser Zeit beginnt der Säugling besser zu greifen (und eng damit verknüpft auch zu „begreifen“), sich zu drehen und die Welt außerhalb des Nestes aktiv zu entdecken. Er / Sie will jetzt alles untersuchen. Kurzum, das Kind wird selbständiger und dazu gehört auch die Verarbeitung von Nahrung. Die Zähne brechen also nicht zufällig um diese Zeit durch.Die chinesische Medizin spricht vom Ende der „verlängerten Schwangerschaft“.
Nach chinesischem Verständnis steht das Zahnfleisch und die Verdauung in enger Beziehung zueinander. Wenn die Zähne durchbrechen, entsteht nicht selten zeitnah eine Zahnfleischreizung. Bei Kindern mit einem starken Magen-Darm breitet sich die Entzündung nicht aus. Bei Säuglingen mit empfindlicher Leber kann die Verdauung jedoch in Mitleidenschaft gezogen werden.
Nach chinesischer Lesart machen Leberstörungen den Patienten unruhig, reizbar und schlaflos. Tatsächlich kann man das bei zahnenden Säuglingen nicht selten beobachten. Manche Kinder reagieren gar richtig „sauer“, zornig oder „bissig".
Gewöhnlich ist die Zahnung auch von vermehrtem Speichelfluß begleitet. Zähne zerkleinern die Nahrung, Speichel verdaut sie bereits beim Kauvorgang im Mund an.
Gelegentlich gibt es Fieber bei der Zahnung (Zahnungsfieber) oder der Stuhl ändert sich. Meistens riecht er kurzfristig saurer oder schärfer und führt am Darmausgang zu vermehrter Wundreizung (Windelausschlag).
Pflanzliche Medikamente
Anthemis nobilis (Kamille) allgemein beruhigende körperliche & emotionale Wirkung, antientzündlich
Althea officinalis (Eibisch) schleimhautberuhigende Wirkung
Filipendula ulmaria (Wiesenkönigin) durchfällige Entzündungen des Darms
Homöopathische Behandlung
Repertorisieren Sie zunächst mit REMIDIAS - Free oder REMIDIAS- FAMILY und vergleichen anschliessend die vorgeschlagenen Arzneien in absteigender Reihenfolge ( von ++ - > 0) mit den unten näher erläuterten Arzneien.
Das erleichtert Ihnen bequem die sichere Vorauswahl.
Achten Sie besonders auf verschlechternde Modalitäten oder verbessernde Modalitäten, und auf Begleitzeichen im Zusammengang mit der Zahnung. Vielleicht will ihr Kind nur kaltes Trinken oder doch lieber ständig und wiederholt beissen oder es fühlt sich einfach nur genervt wenn das Licht angeschaltet wird, u.s. w. Ist es vielleicht ungewöhnlich weinerlich, deutlich zorniger als sonst oder gibt es einen begleitenden Durchfall. Ist das Zahnfleisch blutig oder hört ein Speichelfluss gar nicht mehr auf ? Reagiert die Haut ? Sie finden weitere gesicherte Infos und Arzneimittelangaben auch in anderen Kapiteln dieser Zusammenstellung.
Im Zweifelsfall entscheiden Sie sich für den besten Materia medica Abgleich.
Bessern sich die Beschwerden nicht schildern Sie Ihrem Homöopathen / Kinderarzt(in) Ihre Beobachtungen.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die wichtigsten homöopathischen Medikamente bei Zahnungsbeschwerden mit den jeweils typischen Symptomen. Vergleichen Sie die Ergebnisse mit ihrer REMIDIAS ( ++ und +) Repertorisierung.
Hauptsymptomtabelle Zahnungsbeschwerden
| Chamomilla | Kreosotum | Staphysagria | Silicea | Magnesium.c | |
| a | heftige schmerzhafte fieberhafte Zahnung | vorzeitige Karies |
vorzeitige Karies |
langsame schmerzhafte fieberhafte Zahnung | empfindliche Zähne |
| b | Zahnung begleitet von Durchfall | Zahnfleischbluten | Zahnung begleitet von Verstopfung | Zahnung begleitet von Speichelfluss |
Zahnung begleitet von saurem Durchfall |
| b | schweißige Hitze am Körper Kopfschweiß beim Trinken | stinkender Atem | Frösteln begl. von Nachtschweiß | Saurer Schweiss | |
| b | eine Wange rot die andere blaß | Backenzähne einseitig | Hautflechten | Abneigung gegen Muttermilch | saure Stühle nach Milch |
| b | Schlaflosigkeit | Nachts | Nachts | Fieber | Nachts |
| c | Wind | Im Freien ~ zugig | Kontaktreiz Zahn | Im Freien ~ zugig | Kontaktreiz Zahn |
| c | Wärme | Kälte Kaltwerden | Kälte Abkühlung |
Entblössen | |
| c | Berührungen | Kalt - Waschen | Kalt - Waschen | Entblößen | Baden |
| c | Bettwärme |
Im Liegen | Nach Impfungen | Liegen | |
| c | Gekochte Speisen | Milch | Milch | ||
| c | Kalte Umschläge | Wärme | Wärme | Warme Kopfumschläge | Kaltes Wasser |
| c | Druck | Warme Speisen | Bettwärme | im Freien | |
| c | Tragen & Umhergehen | Bewegung | Bewegung | ||
| c | Entblößen | Einhüllen des Kopfes | |||
| d | „hitziges“ zorniges Temperament hochroter Kopf | „hitziges“ zorniges Schreien b. Zahnung zart runzlig, alt aussehend | reizbar, zorniges Temperament, schlaflos | Defensiv, scheu, empfindlich, zart, | Reizbar "sauer" muskelschwach, aber gespannte Nerven |
| geräuschempfindlich |
|
Bewegung: Verlangen/Verbesserung (Modalität) im Liegen: Abneigung/Verschlechterung (Modalität) kalt, kalt, kalt: sehr hohe Bedeutung a=Hauptbeschwerde, b=Empfindungen, c= Modalitäten, d=Geist & Gemüt, e=Ursachen |
Weitere Arzneien bei Zahnungsbeschwerden junger Säuglinge
Aconitum napellus (Sturmhut)
Plötzliche nächtliche heftige Unruhe sind ebenso charakteristische Sturmhutzeichen wie ein schneller Farbwechsel im Gesicht von rot zu blass insbesondere beim Aufsetzen. Die Beschwerden beginnen abends vielleicht schon mit ungewöhnlicher Ruhelosigkeit beim Hinlegen und steigern sich gegen Mitternacht zu einer heftigen Angstattacke begleitet von hohem Fieber (Cham, Bell, Coff) gelegentlich abwechselnd mit Frostschauern. Die Kinder entwickeln diese Hitze (und Hitzigkeit) am ganzen Körper immer plötzlich. Sie schwitzen eher wenig (trockene Hitze) und haben in der Regel aber grossen Durst auf Kaltes und möchten sich eher entblössen als zudecken. Wenn die Kinder stärker schwitzen hat der Sturmhut ausgedient.
Belladonna (Tollkirsche)
Plötzlicher Schmerz, Ruhelosigkeit und Desorientiertheit wie beim Nachtschreck. Belladonna Kinder zeigen nicht selten im Fieber grosse geweitete, glänzende Augen (wilder, grimmiger Blick) und oder ein rot glänzendes Gesicht (Tomatengesicht). Sie entwickeln wie der Sturmhut ebenfalls plötzlich hohes Fieber manchmal schon am Nachmittag. Im Gegensatz zu Aconitum haben sie dabei aber in der Regel einen heissen Bauch mit kalten Händen und Füssen. Auch möchten sie sich nicht entblössen, sondern mögen es eher bis zum Hals eingepackt zu sein, nur der Kopf muss frei sein. Sie sind in Krankheitsphasen sehr empfindlich gegen äussere Einflüsse wie Stoss, Licht, Berührung. Trotz eines trockenen Halses trinken sie eher weniger, weil das Schlucken schmerzhaft ist. Ältere Kinder tendieren zum Zähneknirschen im Schlaf (Hyos, Stram, Lyc, Acon, Bry, Cic, Merc, Veratr, Zink ...) oder sind im Kiefer verspannt (Kiefersperre)
Borax veneta
Boricum wird häuptsächlich bei entzündlichen Beschwerden des Mundes eingesetzt: Apthen, Stomatitis, Mundfäule, Mundpilz oder Mundhitze. Während der schwierigen Zahnung ist besonders das Zahnfleisch schmerzhaft (Kreos, Merc, Staph, Sulf). Borax Kinder sind eher blass und empfindlich. Hinlegen und andere Abwärtsbewegungen ( z. B. Treppeabsteigen) verschlechtern deutlich, während zum Beispiel bei Calcium carbonicum eher das Hochheben aus der Wiege verschlechtert. Zudem sind Borax Kinder ängstlich und sehr schreckhaft , sie "fahren leicht zusammen".Die Kombination kann so ausgeprägt sein, dass Säuglinge fortwährend die Hand der Mutter suchen oder sich anklammern (Stram, Bism, Ant.t, Gels, Sanic, Cupr, Cupr.act). Die Kinder schaukeln nicht gern, weil sie Angst vor dem Fallen haben. Wie bei Silicea kann das Stillen schwierig sein.
Calcium carbonicum
Die Zahnung verläuft nicht selten verspätet. Überhaupt haben die Kinder ihr eigenes eher bedächtiges (Entwicklungs) Tempo, eine Abneigung gegen Veränderungen und lieben gemütliche Wärme, weil sie schnell frieren. Allerdings erwärmen sie auch rasch im Bett und schwitzen besonders am Hinterkopf während der Zahnung. Meistens jedoch haben sie kalte "Froschhände": Die Säuglinge neigen zu Übergewicht, einem dicken Bauch und Verstopfung oder (in Zeiten von Veränderungen wie z. B. Zahnung) zu durchfälligen instabilen sauren Stühlen mit Wundreizung (Mag.c, Rheum, Cham, Med). Hautausschläge während der Zahnung (Sil, Sulf, Merc, Nit.ac) sind regelhaft anzutreffen. Kaltes Wasser oder Zugluft verursachen Zahnschmerz (Bry, Nux.v, Sil).
Calcium phosphoricum
Im Gegensatz zu Calcium carbonicum Kindern sind Calc.p Kinder eher dünne, blasse und kleine Patienten mit zierlichem Knochenbau. Mit jedem Fieberschub scheinen sie zu wachsen. Die allgemeine Entwicklung insbesondere der Knochen scheint zu langsam zu gehen: lang geöffnete Fontanelle, aber auch eine späte Zahnung und spätes Laufenlernen. Sie neigen bei nassem Wetter zu Erkältungen und wirken nach zornigem Schreien schnell erschöpft (Phos). Überhaupt sind es ruhelose, schnell überreizte, unzufriedene Kinder.Die Kinder entwickeln eine Abneigung gegen Muttermilch als ob sie nicht wüssten was sie wollen: Dauerndes Verlangen an die Brust zu kommen dann aber Ablehnen der Muttermilch. Ältere Kinder wollen reisen und imnmer viel unternehmen langweilen sich aber schnell und wollen ebenso schnell wieder nach Hause.
Rheum (Rhabarber)
Dauerhafter „sauer“ Stuhl und Körpergeruch (Cham, Mag.c, Dulc, Podo, Hep.s, Calc, Colo, Kreos, Merc) mit Ruhelosigkeit bei der Zahnung. Saurer Kopfschweiss ist meistens ein Begleitzeichen. Auch psychisch reagieren die Kinder schnell "sauer" mit Reizbarkeit, Abneigung zu spielen, verlangen & ablehnen, nichts scheint recht zu sein (Psor, Hep.s, Ip, Cham, Colo, Calc.p, Staph, Podo) nur Wärme und warmes Einhüllen bessert.
Coffea (ungeröstete Kaffeebohne)
Alle Sinne scheinen überempfindlich und geschärft zu sein (Bell, Cham, Mag.p). Es sind zarte, nervöse ausgesprochen geräuschempfindliche Säuglinge mit ausgesprochener nächtliche Munterkeit und / oder Unruhe und erheblichen Schlafstörungen (Acon, Cham,Coff, Cypr, Staph) während der Zahnung. Coffea ist eines der wenigen Arzneien bei denen Kälteanwendungen die Zahnschmerzen kurzfristig bessern (Bry, Ferr.p)
Ferrum phosphoricum
Die Arznei verursacht plötzliche Fieberzustände ohne wesentliche Beeinträchtigung des Allgemeinzustandes. Bei den allgemein eher blassen Kindern ist der fieberhafte Zahnungszustand allerdings häufig begleitet von "hektischer" Wangenröte. Kinder die dieses Medikament benötigen haben nicht selten hellrotes Nasenbluten. Ältere Kinder klagen gelegentlich über heftige Ohrenschmerzen. Ein begleitender Durchfall während der Zahnung zeigt einen unverdauten, gelegentlich blutigen Stuhl ( Phos, Calc, Mag.m, Podo, Ars).
Magnesium phosphoricum
plötzliche krampfartige Gesichtszuckungen (Myg, Agar, Zink) und blitzartig einschiessende (Zahn)-Schmerzen (Bell) sind Wesenszüge dieser Arznei. Die Zahnschmerzen treten in der Regel nachts auf und verschlechtern sich durch Kontakt mit kaltem. Die Kinder haben äusserst empfindliche Zähne. Mag.p Säuglinge lieben Wärme, warme Fönluft ,eher weniger Berührung dafür aber etwas stärkeren Druck (Colo) .
Magnesium muriaticum
Wie alle Magnesiumarzneien hat auch Mag.m schlechte Träume , ist daher nachts ruhelos und wacht morgens unausgeschlafen auf, bei Mag.m. beginnt die nächtliche Verschlechterung bereits beim Schliessen der Augen vor dem Schlaf. Die Arznei ist ein Lebermittel (Chel, Nat.s, Lyc, Nux.v, Podo, Card.m, ....) Im allgemeinen mögen die meisten dieser Patienten es nicht auf der rechten schmerzhaften Seite (Leberseite) zu liegen. Die Kinder haben Schwierigkeiten (Kuh) Milch zu verdauen. Nach Unstellung von Muttermilch auf Kuhmilch ( d.i. die Zahnungszeit) zeigen sich Magenschmerzen, eine Verstopfungstendenz und ein Verlangen zu beißen. Der Stuhl wird nicht selten unverdaut ausgeschieden. Auch beim Abstillen gibt es eine deutlich Neigung zu Verstopfung. Milch verschlechtert. Sie sind gern draussen.
Kalium bromatum
Kaliumbromid Kinder leiden unter noch stärkeren ängstlichen Schlafstörungen. Neben der Nachtangst (Lyc, Tub, Calc, Phos, Acon, Ars.a) zeigt sich eine innere Anspannung in ständiger Bewegungsunruhe der Hände mit etwa Nesteln, Händeringen, Zähneknirschen oder ruhelosem Schlaf. Die Ruhelosigkeit beginnt sobald die Augen geschlossen werden ( Bell, Calc, Sep, Mag.m,), gleichsam als ob schreckliche Alpträume warten würden. Schreck, Ärger oder seelische Beunruhigung führen körperlich zu Muskelzucken, das bei den nervösen Kindern während der Zahnung bis zu Krampfanfällen (Calc, Cham, Acon, Calc.p) führen kann.
Mercurius solubilis (Quecksilber)
Alberne, quirlige Kinder die bei der Zahnung unter vermehrtem Speichelfluß (Sil), schwammig-blutendem Zahnfleisch (Kreos, Phos, Borx, Staph, Arum.t, Lach ...) und nächtlichen Zahnschmerzen leiden. Mundöffnen und Kauen sind deutlich erschwert und schmerzhaft. Nicht selten kommen die Zähne sehr unregelmässig, in ungewöhnlicher Reihenfolge oder sind auffällig zackenförmig und sehr spitz. Anhaltender Nachtschweiß, die Tendenz zu immer wieder eiternden Hautgeschwüren, Faulecken (Graph, Calc, Nit.ac, Arum.t ) und saure wundmachende Stühle sind weitere Kennzeichen dieser Arznei. Die meisten (Zahn)Beschwerden verschlechtern sich nachts in der Bettwärme, aber auch kalte Anwendungen verschlechtern. Es finden sich kaum verbessernde Modalitäten. Manchmal bessert das Reiben der Wange.
Phytolacca (Kermesbeere)
Beißen und Weinen bei Zahnung (Podo, Bell). Es besteht ein grosses Verlangen die Zähne während der Zahnung zusammenzupressen oder auf etwas hartem zu beissen. Es ist eine Arznei in deren Arzneimittelbild große harten Lymphknoten, stinkender Speichelfluß und Schwierigkeiten beim Essen und Stillen auftauchen. Die Kinder vertragen kaltes deutlich besser als warme Getränke.
Podophyllum (Maiapfel)
Die Kinder neigen zu gelegentlich heftigen explosionsartigen Durchfällen während der Zahnung. Ähnlich wie die Kermesbeere besteht auch Patienten die den Maiapfel benötigen ein grosses Verlangen die Zähne zusammenzubeissen (Hyos, Bell, Phyt ,Cham, Lyc). Die Kinder sind reizbar, sie stöhnen viel und sind ausgesprochen durstig.
Zinkum metallicum
Leitidee: Zahnung mit Kopfrollen und und nervösen Einschlafzuckungen ohne Fieber
Die nervösen unruhigen Säuglinge wirken häufig erschöpft, sind blass und entwickeln kaum Fieber. Sie zeigen eine Tendenz zu automatisierten Bewegungen wie ständiges Bewegen der Beine und Füsse, Kopf - oder Augenrollen oder nervöse Tics (Agar, Lyc, Stram, Verr.a). Kinder die Zink benötigen tragen eine innere Spannung in sich, die nicht durch Schweiß oder Hautausschläge nach aussen abgeleitet werden kann, oder in der Vorgeschichte unterdrückt wurde.( z. B Hautsalben). Sie neigen zu Einschlafzuckungen, rollen mit dem Kopf hin und her, der Schlaf ist unerfrischend und häufig unterbrochen (Magnesiumsalze). Während der Zahnungsperiode verstärken sich nervöse Symptome wie Zittern und rucken, es kann zu Gehirnkrämpfen kommen. Vielleicht gab es in der Vorgeschichte bereits Probleme mit dem Gehirn ( z.B. Frühgeburt und Hirnblutung)
Zinkum bromatum
Da wo die Zink komponente hauptsächlich auf Nerven und Gehirn wirkt, liegt der Schwerpunkt bei Brom im Bereich des Kehlkopfes. Zinkum bromatum scheint also dann indiziert wenn geschwächte, blonde unruhige Kinder bei der Zahnung nervös zucken, ständig im Schlaf mit dem Kopf rollen und die Zahnung begleitet wird von einem krampfartigen (krupp)ösen Husten.
